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Was ist Medical Training beim Hund?

Aktualisiert: 11. Sept. 2025


Ein Hund legt vertrauensvoll seine Schnauze in die Hand seines Besitzers während der Behandlung durch die Tierphysio.
Im Medical Training lernt Dein Hund kleinschrittig, was bei einer Behandlung auf ihn zukommt.

Unter dem Begriff werden Übungen zusammengefasst, die Deinen Hund auf eine Behandlungssituation vorbereiten, zum Beispiel beim Tierarzt oder dem Tiertherapeuten.


Im Medical Training lernt Dein Hund durch positive Verstärkung Untersuchungen an Ohren, Pfoten, Fell etc. zuzulassen und lernt verschiedenes Tierarzt-Equipment und Therapiegeräten kennen. Durch das kleinteilige Training weiß Dein Hund genau, was auf ihn zukommt und hat so während einem Besuch beim Tierarzt oder Tiertherapeuten weniger Stress oder Angst.


Wann kann ich mit meinem Hund mit

Medical Training starten?


Je früher, desto besser! Medical Training kannst Du in jedem Alter beginnen. Bereits bei jungen und gesunden Hunden ist es sinnvoll spielerisch und mit kurzen Trainingssequenzen Manipulationen (Anfassen, Festhalten, Untersuchen, etc.) am Körper zu trainieren. Die Übungen sind einfach und der Hund muss sich jeweils nur für einen kurzen Zeitraum konzentrieren.


Vieles spricht dafür, Deinen Hund bereits präventiv mit Medical Training vorzubereiten – bevor er vielleicht tatsächlich krank wird und Behandlung benötigt. Körperliches Unwohlsein und Schmerzen führen dazu, dass sich unerwünschtes Verhalten wie Angst und Aggression noch verstärkt – was die Untersuchung im Ernstfall noch schwieriger macht. Hat der Hund die Behandlung beim Tierarzt oder Tiertherapeuten bereits positiv verknüpft, kann diese ohne vermehrten Stress erfolgen.

Dein Hund hat bereits Angst beim Tierarzt bzw. lässt sich nur unter Zwang behandeln?

Durch konsequente Gegenkonditionierung gelingt es, Behandlungssituationen im Medical Training wieder positiv zu verknüpfen.


Argumente für Medical Training


·         Quality Time mit Deinem Hund

·         Einfache Übungen, wenig Zeitaufwand, alltagstauglich

·         Weniger Stress für alle Beteiligten bei medizinischen Untersuchungen

·         Therapeutische Behandlungen wie Physio oder Osteo wirken besser

·         Vertrauensbeziehung zu Deinem Hund aufbauen


Beispiele für Übungen aus dem Medical Training


·         Schnauze öffnen, Fang zeigen

·         Medikamente geben

·         Nähe und Berührung zulassen und aushalten

·         Fixieren von Gliedmaßen und Kopf

·         Einpark-Position für mehr Geborgenheit

·         Heben als freiwilliger Akt

·         Kooperationsübungen und Stopp-Signal

·         Ruhiges Liegen und Stehen während einer Untersuchung



Kontaktiere mich gerne, wenn Du weitere Fragen zum Medical Training für Hunde hast oder einen Termin für Deinen Hund vereinbaren möchtest. Hier geht's zum Kontaktformular.

 
 
 

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